‘Music is Okay?!’: Interview with Eric Wahlforss from SoundCloud

Our new event series checkdisout for PSFK readers in Germany is quickly approaching. The first installment, ‘Music is Okay?!‘, will take place on November 20 in Hamburg. It will tackle current topics surrounding the state of digital music culture. The premiere event will take a close look at the status of digital music, 10 years after the introduction of music-sharing service Napster, apart from the major labels’ mourning and lack of creativity.

To kick things off, we interviewed Eric Wahlforss from Berlin-based startup SoundCloud, a new music sharing and distribution platform. SoundCloud is aimed mainly at music professionals who want to share their tracks and mixes with like minded musicians or for promotional purposes. The site is an alternative to sometimes frustrating services like Yousendit and offers a convenient way to share music files.

Eric, when we invited panelists for checkdisout, we asked everyone for a quote. Yours was: “Context is the new cover. We need to work much more on the experience of finding and discussing new music.”“ Could you explain a bit more?

I wrote that very quickly, as always you just throw something in, but that sort of summarizes a bit about the stuff that Alex, my Co-Founder, and I were recently lecturing about- context being more important than content in this next wave of online distribution music situation that we are in. The licensing part of the problem is sort of being sorted out and the next challenge is to provide something that not only makes all the music available to the users but also available in an interesting way. And that’s really where our focus is, to make that happen.

On that same conference, a good friend of mine who now works for Google, did a company called jaiku. He has this idea called nodal points, where I think e.g. SoundCloud is very much based on this notion that you have a certain stream of stuff that comes through your perception and then some of that stuff is interesting to you and it’s sort of that social network that gives you the content in a very convenient way, content that might interest you. So that was the point: Social discovery, and not only recommendation systems, but other ways of finding new music is going to be an interesting challenge.

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Music is Okay?! Oke Göttlich, Finetunes

Oke Göttlich ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der finetunes GmbH. Seit fünf Jahren kümmert sich Göttlich um die Vermarktung von Musik im Internet. Ausgehend von der Suche nach Lösungen für das kleine und feine Label nonplace, dass er seit knapp zehn Jahren mit Burnt Friedman betreibt. Zuvor und währenddessen schreibt er Texte für die taz, Zeitung zum Sonntag, NZZ, young rebels, PiPa Millerntor und war Chef vom Dienst bei der taz hamburg.

“Music is okay as long as it sounds good and somebody is paying the work of the artists.”“

finetunes hat seine Wurzeln im deutschen Independent-Bereich und wurde mit dem Ziel gegründet, den Non-Major-Labels eine Lösung für den Bereich der Online-Distribution von Musik zu bieten und damit eine Unabhängigkeit von den Vertriebskanälen der Majors zu gewährleisten.

Music is Okay?! Marga Glanz, Groovecity

Marga Glanz Eins ist klar: In Hamburg läuft ohne Marga Glanz gar nichts. Schallplatten, CDs, Bücher, Filme € Lebensberatung; sie behält den überblick und versammelt die Hansestadt um ein Kaffeegedeck namens Groove City. Sie bewies ihre Umtriebigkeit zuvor als Händlerin bei Zardoz und Produktmanagerin bei Yo Mama. Sie war/ist DJ im Tempelhof, Pudel und in der Yoko Mono Bar. über mehrere Jahre war sie Mitglied des Vorstands von RockCity. Ein Ehrenamt, dass sie – ebenso wie das Rauchen – aufgegeben hat. Denn so ein Laden läuft nicht von alleine.

“Music is okay and if we can have it on vinyl it’s perfect.”“

Groove City 1991 entschloss sich der Altpunk und Soul Connaisseur Herbert Zorn ein Fachgeschäft für Soul, Funk, Reggae und Hip Hop zu eröffnen. Auf St. Pauli zwischen Schanzenviertel und Kiez gelegen, wurde der Laden schnell stadtbekannt und beliebt bei jung und alt. Eine fantastische Mischung aus exzellentem Geschmack, fairen Preisen und Sturheit zeichnet die Politik von Groove City von jeher aus. In der Marktstaße im Karoviertel wird Groove City von der besten Plattenverkäuferin der Welt, der unglaublichen Marga Glanz geführt, die nächsten 50 Jahren bleiben.

Music is Okay?! Eric Wahlforss, Soundcloud

Eric Wahlforss ist Mitbegründer von Soundcloud. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf den Möglichkeiten neuer Webtechnologien und deren Anwendung. Erics Liebe zur Musik und die eigene Arbeit als Musiker unter dem Alias Forss (sein Album Soulhack ist bei Sonar Kollektiv erschienen) spielten eine Schlüsserolle in der Entwicklung von Soundcloud. Eric ist von Schweden nach Berlin gezogen, wo er zunächst eine Beratungsagentur gegründet hat, er ist ausserdem Co-Autor eines Buchs über Vertrauen in sozialen Online Netzwerken.

“Context is the new cover. We need to work much more on the experience of finding and discussing new music.”“

SoundCloud ist eine neue Audio Plattform, die sich an professionelle Musiker richtet. Im Vordergrund steht, wie Musiker im Netz effektiv zusammenarbeiten, wie sie ihre Musik promoten und vertreiben können. Soundcloud bietet einen einfachen und effizienten Weg, Musik an der sie gerade arbeiten miteinander auszutauschen und darüber zu diskutieren. Soundcloud gibt den Musikern die genaue Kontrolle darüber, wer welche Tracks anhören darf und ermöglicht es, unbegrenzt Musikdateien zu senden und zu empfangen.

Music is Okay?! Ruben Jonas Schnell, ByteFM

Ruben Jonas Schnell ist Initiator von ByteFM. Der Musikjournalist, mit einem Magisterabschluss in Musikwissenschaften und Amerikanistik, arbeitet seit den frühen 90er Jahren als freier Redakteur und Moderator für den Hörfunk. Er ist Mitglied der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik.

“Music is okay if content is king and sales are secondary.”“

ByteFM ist das erste deutschlandweite Musik-Radio-Vollprogramm mit journalistischem Hintergrund. Seit dem 11. Januar 2008 ist ByteFM auf Sendung positioniert sich das Webradio als nationale Instanz für qualitativ hochwertige Pop-Musik.

Im Programm von ByteFM gibt es alles, was in der modernen Popmusik wichtig ist – ausgewählt und präsentiert von Musikjournalisten. Keine Computer-Rotation, dafür neue und alte Platten und fundiertes Wissen, Interviews und Hintergrundinformationen über Szenen, Bands, Entwicklungen und Zusammenhänge.

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